Das historische Dorfzentrum von Rangersdorf umfasst die Pfarrkirche Hll. Petrus und Paulus, den Pfarrhof, den spätgotischen Mauerspeicher und das Anwesen „Wirt zu Sankt Peter“ („Gasthof Post“) mit Gasthof und Wirtschaftsgebäude („Moraf“). Das Gebäudeensemble bildet einen der – inzwischen selten gewordenen – intakten historischen Ortskerne in Kärnten. Die Pfarrkirche Rangersdorf wurde urkundlich erstmals zwischen 1006 und 1039 genannt. In diese Zeit reicht wohl auch die Geschichte des Wirt-Anwesens zurück. Die ältesten erhaltenen Bauteile der beiden Gebäude lassen sich dem 16. Jahrhundert zuordnen. Der spätgotische Mauerspeicher ist mit der Jahreszahl 1502 datiert und diente vermutlich ursprünglich als Zehentkasten. Der Mauerspeicher und das Wirtanwesen wurden in den letzten Jahren denkmalgerecht renoviert. Dies gilt auch für das alte Wirtshaus mit schönen, holzgetäfelten Gastzimmern und das Gewölbe im Untergeschoß des Hauses.
Am Tag des Denkmals soll besonders das Ensemble im Vordergrund stehen – mit Programmpunkten in den dazugehörigen Gebäuden. Das Programm umfasst einen Blick in den „Wirtkasten“ (Getreidespeicher aus 1502), eine fachkundige Führung durch die Pfarrkirche mit Dr. Rosmarie Schiestl, Diözesankonservatorin und künstlerisch-wissenschaftlicher Leiterin der Schatzkammer Gurk, Atemübungen im „Begegnungspunkt“ im Kellergewölbe des Wirthauses, Lesungen in der Fercherstube und einen Alphorn-Ausklang im Wirtstadl.
Das „Kuchl und Kaffee“-Team bereitet für das Mittagessen ein „Tag-des-Denkmals-Menü“ vor.
Mehr dazu auf der offiziellen Webseite von Tag des Denkmals.

